ARGU­MENTE

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A5-Westast 

Nicht umwelt­ver­träg­lich,
nicht bewil­ligbar

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Biel schlägt offene Auto­bahn­schneisen – am Gubrist wird das Gegen­teil gemacht.

Wir schreiben das Jahr 2017. Nicht so in der Uhren­stadt Biel. Dort ist die Zeit stehen geblieben. Irgend­wannn um 1960 herum. Gute alte Zeit, als bei General Motors an der Salz­haus­strasse noch Autos mit Namen Opel Vaux­hall produ­ziert wurden, und die Schweiz auf der Schwelle zum goldenen Auto­bahn­zeit­alter stand.

GUBRIST 2017

Während die Rest­schweiz damit beschäf­tigt ist, die Auto­bahn­sünden der Vergan­gen­heit zu besei­tigen, handelt die Bieler Stadt­re­gie­rung im Gefolge ihrer Berner Obrig­keit anti­zy­klisch.

BIEL/BIENNE CENTRE Auslauf­mo­dell 1960, neu lackiert

Vintage ist ange­sagt, mit einer Sech­zi­ger­jahre-Auto­bahn und einer Auto­bahn­aus­fahrt, die den Auto­ver­kehr an den Bieler Bahnhof schwemmt und ihn dort seinem Schicksal über­lässt.



BIELER KINDER SORGEN SICH UM IHRE BAUM-FREUNDE UND DENKEN AN IHRE ZUKUNFT



Wenn Kinder Erwach­sene loben – das haben uns Drei­kä­se­hoch-Pfad­finder in die Hand gedrückt:


DIE WESTAST-UNTER­STÜT­ZUNG BRÖCKELT IMMER MEHR


Volkes Stimme:

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sonne-39 4. Apr 2017, 17:05 

Maximum 20% soll der Westast dem Durch­gangs­ver­kehr dienen. Der Rest also Inner­orts­ver­kehr:

Und der soll nun mit den beiden Anschlüssen Centre mitten ins Zentrum gespült werden. (Wer lässt sich über­haupt als Stadtbewohnende/​r auf diese Auto­bahn locken?)

Und all dies für min. 2,2 Milli­arden oder ca. Fr. 730’000.–/Meter. Ob Bund, Kanton oder Gemeinde finan­ziert: In jedem Fall sind es wir Steu­er­zah­lenden! Zudem: Was wissen wir, was 2040 an Strassen tatsäch­lich noch benö­tigt wird? Anna Maria Hofer, ehem. Stadt- und Gross­rätin

horla­cher 4. Apr 2017, 01:12

57 km Trans­ju­rane 6 Milli­arden, 2,6 km Umweg durch Biel/­Bi­enne-Centre annä­hernd 3 Milli­arden . Da stimmt etwas gar nicht.

Cris­tobal 3. Apr 2017, 21:13

Zu den zahl­rei­chen Problemen des Westast gehört, dass er das Prädikat «Umfah­rung» nicht verdient.

Ich kann nicht verstehen, dass Verkehrs­planer im 21. Jahr­hun­dert noch verant­worten können, einen Auto­bahn­an­schluss Biel Zentrum vorzu­sehen.

So wie er jetzt geplant ist, darf der Westast keines­falls gebaut werden. Den kommenden Genera­tionen zuliebe.


bire22 4. Apr 2017, 16:49

Für eine Stadt mit ca 56’000 Einwoh­nern braucht es bestimmt nicht drei Ausfahrten, mit einem Riesen-Loch im Stadt­zen­trum!

Das gesparte Geld lieber in eine echte Unter­füh­rung stecken (und nicht gröss­ten­teils einer Über­de­ckung mit Erdwall, durch ein ganzes Quar­tier) planen.

PortG5 4. Apr 2017, 21:50

Wenn der Westast gemäss den aktu­ellen Plänen reali­siert wird, wird das für das Drei-Seen-Land schweiz­weit eine Flut von Nega­tiv­schlag­zeilen auslösen.

Mit einer vernünf­tigen und weit­sich­tigen Anpas­sung des Projektes können aber Plus­punkte gesam­melt werden und Biel kann ihr arg rampo­niertes Image als Zukunfts­stadt endlich wieder einmal ein wenig aufpo­lieren.

Konkret heisst das: Kein vier­spu­riger Ausbau und vor allem ohne die Anschlüsse Bienne Centre und Seevor­stadt.

lasso 6. Apr 2017, 09:09

Diese Stadt­au­to­bahn bringt Mehr­ver­kehr in die Quar­tiere, sie zerstört Wohn­qua­lität, sie verun­mög­licht eine leben­dige Stadt­ent­wick­lung, sie muss verhin­dert werden!

Jeder­mann kann Einsprache machen – so können wir dagegen vorgehen!

Peter Bohnen­blust 14. Sep 2016, 23:59

Wie so oft wird emotional und mit falschen Fakten Stim­mung gemacht. Leider sind unsere Stadt­ver­ant­wort­liche, insbe­son­dere Stadt­prä­si­dent Erich Fehr und die Baudi­rek­torin Barbara Schwi­ckert – wohl wegen den anste­henden Wahlen – bisher stumm geblieben. Ich verstehe nicht, warum die Medi­en­ver­ant­wort­li­chen nicht diese beiden Personen zur einer Stel­lung bewegen können, wenn diese nicht von sich aus aktiv werden, was eigent­lich ihr Auftrag wäre.….

christof 13. Sep 2016, 19:26

Ca. 1970 als ich frisch nach Biel kam, war das Projekt der Hoch­strasse über den Zentral­platz und über die Schüss bis zur Omega. Denkt mal nach, wenn sich damals die Leute nicht gewehrt hätten !!! Dieser Blöd­sinn, würde man in heutiger Zeit sagen.


levin­koller 12. Sep 2016, 20:32

Diese Umfah­rung ist reine Geld­ver­schwen­dung. Es wäre der teuerste Auto­bahn­ab­schnitt, der je in der Schweiz gebaut worden wäre, und bringt uns Biele­rInnen erst noch Mehr­ver­kehr.



UND ZUM SCHLUSS NOCH DIES: