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INFOS FÜR
A5-WESTAST FANS
Was ist sistiert an der geplanten West­um­fah­rung?

In der Jahres­pu­bli­ka­tion «Strassen und Verkehr 2020» des ASTRA steht schwarz auf weiss (Seite 24):

«Das 7,2 Kilo­meter lange Projekt der Umfah­rung «Biel- West» umfasst drei Teile: Zubringer am rechten Seeufer (Port-Tunnel), den West-Ast und die Umfah­rung Vingelz (Vingelz-Tunnel).

Das Teil­pro­jekt West-Ast (2,3 km) wurde 2019 vom UVEK auf Wunsch des Berner Regie­rungs­rats sistiert.»

Hoppla, da ist also unver­än­dert ein Port-Tunnel und ein Vingelz-Tunnel vorge­sehen, der jede Menge Auto­ver­kehr auf die 2,3 Kilo­meter zwischen Bieler Strand­boden und Brügg­moos spülen soll. Im Ernst? Eine Mass­nahme, um ein angeb­li­ches Verkehrs­pro­blem an der Länd­te­strasse zu lösen, die das Problem erst produ­ziert.


3 Empfeh­lungen

Was die «IG Häb Sorg zur Stadt» 
in der Dialog­gruppe zum A5-Westast fordert:

1. Das aktu­elle Ausfüh­rungs­pro­jekt «A5-Westast Biel/​Bienne» muss defi­nitiv begraben werden, weil es die Entwick­lung der Region Biel auf Jahr­zehnte hinaus blockiert. Auf natio­naler Ebene ist der sog. Netz­be­schluss 1960 abzu­än­dern, unter Berück­sich­ti­gung der folgenden Ziel­set­zungen.

2. Biel/​Bienne bildet das Herz einer Region mit Zukunft. Stadt­ent­wick­lung, Wirt­schafts­standort und Mobi­li­täts­kon­zept rund um den Bielersee sind mit oberster Prio­rität unter Anwen­dung der 4V-Stra­tegie zu gestalten:

        • Verkehr vermeiden
        • Verkehr verla­gern
        • Verkehr verträg­lich ausge­stalten
        • Verkehr vernetzen

(in dieser Reihen­folge)

3. Um in der Stadt Biel die Planungs­blo­ckade zwischen Bahn und See aufzu­heben, sind die mit Enteig­nungs­bann belegten Grund­stücke im Westast-Peri­meter von dieser Mass­nahme defi­nitiv zu befreien. Auf dieser Grund­lage kann die Stadt ein urbanes Quar­tier – unter Einbezug von Bestehendem – planen, das aus Sicht der Region eine attrak­tive Adresse hinsicht­lich Wohnen, Dienst­leis­tungen, Bildung, Wohnen, Frei­zeit­an­gebot etc. bilden wird.


Jetzt wird die Stadt Biel in der Behör­den­de­le­ga­tion A5 einen klaren Stand­punkt vertreten:


Versenkt
die Dialog­gruppe
das Westast-
Ausfüh­rungs­pro­jekt
defi­nitiv?

Jetzt wird es eng für das A5-Westast-Ausfüh­rungs­pro­jekt. Opti­mismus herrscht. Schlägt am 15. Dezember das letzte Stünd­lein für ein zerstö­re­ri­sches Stras­sen­pro­jekt aus dem VW-Käfer-Jahr­hun­dert?

Kaum jemand mehr glaubt an die Reali­sie­rungs­mög­lich­keit von zwei Stras­sen­schluchten in der Stadt Biel. Sogar der zukunfts­ori­en­tierte Stadt­prä­si­dent gibt dem AP keine Chance mehr!


Das ist der Hammer!

Stadt­prä­si­dent Erich Fehr im Bieler Tagblatt vom 12.08.2020:

«Für das Ausfüh­rungs­pro­jekt gibt es keinen Konsens in der Bevöl­ke­rung, poli­tisch ist es tot.»


video
 


Depo­nie­standort für
A5-Westast-
Ausfüh­rungs­pro­jekt gefunden

Möglichst weit weg vom Seeland – Koor­di­naten geheim!


Die Stif­tung für
Land­schafts­schutz lehnt N5-Lang­tunnel ab

«Statt den Mehr­ver­kehr in Tunnels abzu­leiten, sollte der Verkehr auf der ganzen Achse am Bielersee mittels Manage­ment­mass­nahmen auf ein für die Bevöl­ke­rung erträg­li­ches Mass beschränkt werden(..)».

Zur Medi­en­mit­tei­lung SLFP vom 12.02.2020


850 Unter­schriften 
für neue Gesamt­pla­nung

Einrei­chung Peti­tion hinter dem Bundes­haus am 4. September 2020

Das Komitee «N5 Bielersee – so nicht!» fordert mit der Peti­tion unter anderem 

▶︎ Ein Tran­sit­verbot für den Schwer­ver­kehr zwischen der Seevor­stadt Biel und La Neuve­ville sowie

▶︎ Durch­ge­hend Tempo 60 km/​h zwischen Biel und dem Ligerz­tunnel. Diese kurz­fristig umsetz­baren Mass­nahmen würden auch den Stadt­raum Biel ent- lasten, weil so die Route über die N5 entlang des linken Bieler­see­ufers und quer durch Biel für den Tran­sit­ver­kehr an Attraktivität verliert.


Tatsa­chen statt
Stamm­tisch­ge­plauder

Das sind Fakten:

«Rund 20% des heutigen Verkehrs auf dem Basis­netz in Biel ist Durch­gangs­ver­kehr. Als Grös­sen­ord­nung auf der Bern­strasse täglich rund 4000 Fahr­zeuge, auf der Länd­te­strasse rund 2500 Fahr­zeuge und in Ipsach rund 3000 Fahr­zeuge. Überall kein starker Durch­gangs­ver­kehr. Mit einem Anteil von in der Grös­sen­ord­nung rund 80% domi­nieren Ziel‑, Quell- und Binnen­ver­kehr. Also «haus­ge­machter Verkehr».

Unab­hän­giger Verkehrs­ex­perte Fritz Kobi
(Mobi­lität und Verkehr – eine Stand­ort­be­stim­mung Arbeits­un­ter­lage für den Dialog­pro­zess
, 4.11.2019)


ANTI-TABAK
wich­tiger als
A5-Westast ??

Hans Stöcklis Wahl­ver­spre­chen

Quelle: Bieler Tagblatt, 28/09/2019


Die
Infor­ma­ti­ons­platt­form des Runden Tisches

www​.westast​-dialog​.ch


 UNSERE INFOS ZUM RUNDEN TISCH:

HIER


Bielersee-Nord­ufer

A5-Westast produ­ziert
Schwer­ver­kehrs-Lawine


Skep­ti­sche Stimmen aus der Baukom­mis­sion des Grossen Rats


zitiert aus Biel/​Bienne, 22.5.19

thumbnail of bb_23.05«Es darf nicht sein, dass ein Projekt, das die Innen­stadt von Biel bei opti­malstem Verlauf der Bauar­beiten während mindes­tens 15 Jahre in einen Bauplatz verwan­delt, das Stadt­bild schwer­wie­gend beschä­digt und die Innen­stadt mit vermehrtem moto­ri­siertem Indi­vi­du­al­ver­kehr belastet, gegen den offen­sicht­li­chen Wider­stand grosser Teile der Bevöl­ke­rung durch­ge­drückt wird.»

Luc Mentha (SP), Mitglied der Bau‑, Energie‑, Verkehrs- und Raum­pla­nungs­kom­mis­sion

fordert andere Prio­ri­täten: «Ich bin Mitglied der Baukom­mis­sion des Kantons Bern. Dort befassen wir uns aktuell mit der Proble­matik, dass der Kanton nicht genü­gend Mittel hat, um drin­gend nötige Sanie­rungen und Erwei­te­rungen an Gymna­sien zu finan­zieren, unter anderem, weil zu viel in Stras­sen­bau­pro­jekte inves­tiert wurde oder noch wird. Wenn das Geld wegen zu teuren Strassen nicht mehr für die Schulen reicht, findet offen­sicht­lich eine falsche Prio­ri­sie­rung statt.»

Kilian Baumann (GP), Mitglied der Bau‑, Energie‑, Verkehrs- und Raum­pla­nungs­kom­mis­sion


Im Bieler Stadtrat:
Dring­liche Motion
zurück­ge­zogen!

Angst vor dem Stimm­volk

Was macht die
Bieler Bevöl­ke­rung jetzt?

Westast_​Demo


Jetzt kommt die Seeland-Tangente auf den Tisch!

Für die Auto­mo­bi­lis­tInnen

Für die Stadt Biel

Für das Seeland

Für die Land­wirt­schaft

click und lies


Klare Fronten:

Nur noch magere 21%
für amtli­ches WESTAST-Projekt!

Was sagt der Bieler Stadt­prä­si­dent?
(via Bieler Tagblatt)

Was sagt Urs Scheuss,
Präsi­dent der Grünen Partei Biel?

(via Bieler Tagblatt, 6.12.18)

«Wir fordern eine Verkehrs­po­litik ohne Westast. Dass es auch ein Jahr nach Ostas­ter­öff­nung noch nicht zum Verkehrs­chaos gekommen ist, ist Tatbe­weis genug, dass es auch ohne geht.»

Was sagt Dennis Briechle,
Präsi­dent der Grün­li­be­ralen Partei Biel?

(via Bieler Tagblatt, 6.12.18)

Dennis Briechle sagt, seine Partei halte die Lini­en­füh­rung der A5 entlang des nörd­li­chen Seeufers für einen histo­ri­schen Fehl­ent­scheid. Mit dem Bau der Auto­bahn würde dieser Fehler für Genera­tionen zemen­tiert. «Aus diesem Grund sind wir kritisch einge­stellt gegen­über dem Ausfüh­rungs­pro­jekt.» Auch der Alter­na­tiv­vor­schlag «Westast so besser» würde diese Lini­en­füh­rung verfolgen.


Beför­dert die neue UVEK-Bundes­rätin den ASTRA-Chef Röth­lis­berger weg?


Regie­rungs­prä­si­dent Neuhaus kommen­tiert
(via Face­book)

Face­book-Gruppe Häb Sorg zur Stadt:


Der ergeb­nis­of­fene
Regie­rungsrat Neuhaus
ergreift Partei:

(via Face­book)



DIE NICHT MEHR
SCHWEI­GENDE MEHR­HEIT

Marsch für Biel am 3.11.2018 .….….….….….….….….….….….….….….….….….……©2018 Stefan Hofmann
Fast 5’000 Teil­neh­me­rInnen! 

Nächstes Mal ange­peilt: 6’000.


BIEL BEKENNT FARBE


WESTAST-PROJEKT BIS AUF WEITERES SISTIERT

click


Einfach logisch:

thumbnail of Loderer


Im Ernst, wer will das?

«Verkehrs­be­ru­hi­gung»
in der Stadt Biel
gemäss A5-Westast-Konzept. 


Im Ernst, wer will das?

Vor bald drei Jahren brachte das Komitee «Westast so nicht!» frischen Wind und neue Hoff­nung. Viele Westast-Gegne­rInnen der ersten Stunde hatten schon fast aufge­geben. Da tauchten plötz­lich Flyer auf, mit roten und gelben Linien, die das Zerstö­rungs­po­ten­tial des West­asts visua­li­sierten – und mit dem Stempel «Westast so nicht!»

«Wir waren so glück­lich, dass der Wider­stand nun plötz­lich wieder Auftrieb hatte», erin­nert sich eine Akti­vistin aus dem Mühle­feld­quar­tier. Dort hatte sich der Wider­stand schon längst formiert – die Westast-Gegne­rInnen wurden aber von Seiten der Behörden stets als «Egois­tInnen» und «Verhin­de­re­rInnen» abge­kan­zelt. Es gehe ums Grosse und Ganze – da sei es unum­gäng­lich, dass Einzelne auf ihr geliebtes Daheim verzichten müssten….

(weiter­lesen..)


Deshalb:
  • Keine Auto­bahn­an­schlüsse mitten in der Stadt
  • Tran­sit­last­wa­gen­ver­kehr weit­räumig um Biel herum lenken

Jura-Verkehrs­kor­rek­tion.
Jetzt!

Mass­nahme Nr. 1 

Ab 1.1.2021: Fahr­verbot für Transit-Schwer­ver­kehr über 7.5 Tonnen auf der A5 zwischen Thielle und Stadt­grenze Biel. 

Mass­nahme Nr. 2

Fertig­stel­lung Auto­bahn­ver­bin­dung A5-A1 zwischen Thielle und Kerzers bis 2028.

Mass­nahme Nr. 3

Rück­klas­sie­rung und Rückbau A5 zwischen Thielle und Biel.
Auf dem moder­ni­sierten Trassee: Einrich­tung der gesamt­schwei­ze­risch ersten Test­strecke für selbst­fah­rende Elek­tro­fahr­zeuge bis 2024.


Oder so:
Oder so: 

Power to the people 

23.9.2017: Über3000 Leute fordern Westast STOPP

Bilder: © S..Tuor 2017


DAS KANN JA HEITER WERDEN

Die ewig alte Mär: Neue Auto­bahn als angeb­liche Verkehrs­ent­las­tung

Mai 2017:

«Mit der Eröff­nung des A5-Ostasts im Herbst 2017 werden im nord­öst­li­chen Teil der Stadt Biel spür­bare Entlas­tungen auf dem bestehenden Stras­sen­netz ermög­licht. Dagegen werden für den südwest­li­chen Teil der Kern­ag­glo­me­ra­tion zum Teil massive Belas­tungs­zu­nahmen prognos­ti­ziert. Die Folge sind Über­schrei­tungen der Belast­bar­keits­grenzen auf etli­chen Stras­sen­ab­schnitten sowie Verkehrs­über­las­tungen an zentralen Stras­sen­knoten wie insbe­son­dere dem Guido-Müller-Platz. Zusätz­liche Behin­de­rungen werden durch Baustellen für den Westast eintreten.»

Quelle: http://​www​.seeland​-biel​-bienne​.ch/

Mai 2043:

«Mit der Eröff­nung des A5-West­asts im Herbst 2045 werden in Teilen der Stadt Biel spür­bare Entlas­tungen auf dem bestehenden Stras­sen­netz ermög­licht. Dagegen werden für den Bereich Bahnhof/​Strandboden zum Teil massive Belas­tungs­zu­nahmen prognos­ti­ziert. Die Folge sind Über­schrei­tungen der Belast­bar­keits­grenzen auf etli­chen Stras­sen­ab­schnitten sowie Verkehrs­über­las­tungen an zentralen Stras­sen­knoten wie insbe­son­dere dem Hans-Stöckli-Platz.»



Hat Nidau ein Verkehrs­pro­blem?

Nidau


WESTAST ADIEU