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INFOS FÜR
A5-WESTAST FANS
Mangel­hafter Entwurf

Wer den Entwurf zum Schluss­pa­pier des Dialog­pro­zesses aufmerksam liest, stellt fest, dass dieser zwar einen bunten Strauss mehr oder weniger schwammig formu­lierter Erklä­rungen enthält, aber keinerlei belast­bares Zahlen­ma­te­rial, auf dem diese «Erkennt­nisse» und Empfeh­lungen basieren. 

Diese mangel­hafte Daten­grund­lage wurde zwar im Juni dieses Jahres in der Dialog­gruppe fest­ge­halten, aber offenbar nicht behoben. 

thumbnail of Datengrundlage

Viel­leicht findet eine plau­sible Erklä­rung für diese Schwach­stelle Eingang in die Schluss­re­dak­tion des Doku­ments , bevor das Gut zum Druck gegeben wird.


Was machen wir bloss mit unserem Stän­derat Stöckli?

Hans Stöcklis Wahlversprechen

Quelle: Bieler Tagblatt, 28/09/2019

Wenn es darum geht, die Empfeh­lungen der Dialog­gruppe umzu­setzen, stellt sich die Frage, ob Stän­derat Hans Stöckli gewillt ist, sein Gewicht im Bundes­haus einzu­setzen, damit das «Gene­relle Projekt Umfah­rung Biel West mit Port­tunnel 2014» ad acta gelegt wird.

Nachdem er mit seiner persön­li­chen Mitar­bei­terin im Stän­derat (= seine Ehefrau) vollauf beschäf­tigt war gegen Tabak­wer­bung zu weibeln und als Stän­de­rats­prä­si­dent zu wirken, müsste er ab 2021 eigent­lich für den Rest seiner Amts­zeit an seine Heimat­re­gion denken und dazu beitragen, die unsäg­liche West­astge­schichte zu einem gütli­chen Ende zu bringen.

Nimmt er das Heft in die Hand oder haben wir es bis 2023 mit einer lame duck zu tun?


Tatsa­chen und Geheimnisse

Die Nervo­sität steigt. Am 7. Dezember muss der vom Kanton Bern beauf­tragte Präsi­dent der Dialog­gruppe liefern. Alles andere als ein «Kompro­miss» wäre ein Scher­ben­haufen und käme einer Verschleu­de­rung von öffent­li­chen Geldern gleich. Deshalb ist jetzt höchste Geheim­hal­tungs­stufe ange­sagt, im kleine Kreis. Es diri­giert der Chef, Trans­pa­renz ist uner­wünscht. Die Presse ist gefäl­ligst ange­wiesen, bis am 7.Dezember in News-Quaran­täne stillzuhalten.

Trotzdem ist einiges durch­ge­si­ckert. Nachdem Stadt­prä­si­dent Fehr das Ausfüh­rungs­pro­jekt A5-Westast für poli­tisch tot erklärt hat, war in der Dialog­gruppe keine Mehr­heit für das veral­tete Projekt zu finden.

Die Westast-Auto­bahn­be­für­worter haben den Gegnern diesen Sieg gross­zügig über­lassen, aber nur um hand­kehrum eine Anzahl von Formu­lie­rungen in die soge­nannten Empfeh­lungen der Dialog­gruppe einzu­schleusen. Jeder Satz mit der Absicht, möglichst viele Hinter­tür­chen für eine Auto­bahn in den Bieler Unter­grund zu sprengen oder zumin­dest offen zu lassen. Und das könnte Ihnen gelingen, weil die Anführer der Auto­bahn­gegner mit der Strei­chung des Ausfüh­rungs­pro­jekts ihren Spatz in der Hand behalten wollen und nicht reali­sert haben, dass die Auto­bahn­turbos ihren wich­tigsten Trumpf nicht hergeben wollen.

Da die Leitung des Dialog­pro­zesses nur noch kosme­ti­sche Ände­rungen am Entwurf der Empfeh­lungen akzep­tiert, ist bereits jetzt klar, dass das Schluss­pa­pier eine Westastau­to­bahn in keinster Weise verhin­dern wird. Denn, wenn das im Ernst das Resultat des Dialog­pro­zesses wäre, dann müsste die Empfeh­lung Nr. 1 lauten:

«Die Dialog­gruppe fordert die Behörden der Region Seeland auf, bei Kanton und Bund zu erwirken, dass das Gene­relle Projekt Umfah­rung Biel West mit Port­tunnel  (2014) nach Mass­gabe der weiteren Empfeh­lungen ersetzt oder annu­liert wird.»

Ohne diese Forde­rung ist das Papier ein zahn­loser Tiger.: Mit dem «toten» Ausfüh­rungs­pro­jekt ist das Gene­relle Projekt nämlich nach wie vor in Kraft und das bedeutet knall­hart: Es gilt die Natio­nal­stras­sen­ver­ord­nung, Art. 10! Ohne wenn und aber.

Natio­nal­stras­sen­ver­ord­nung  

Art. 10 Gene­relles Projekt

1 Das gene­relle Projekt muss die Lini­en­füh­rung, einschliess­lich der ober- und unter­ir­di­schen Stras­sen­füh­rung, die Anschluss­stellen mit den Zu- und Wegfahrten, die Kreu­zungs­bau­werke und die Anzahl Fahr­spuren enthalten.

2 Es ist so auszu­ar­beiten und im Berei­ni­gungs­ver­fahren derart fest­zu­legen, dass keine wesent­li­chen Verschie­bungen und Ände­rungen mehr zu erwarten sind. Es muss mit dem kanto­nalen Richt­plan abge­stimmt sein.

Und wie lautet der gültige Text des 
Gene­rellen Projekts 2014 ?

Gene­relles Projekt Umfah­rung Biel West mit Porttunnel

Das Projekt umfasst den Halb­an­schluss Seevor­stadt, den 760 Meter langen Tunnel City, den Voll­an­schluss Bienne Centre sowie 1000 Meter des gesamt­haft 1370 Meter langen Tunnels Weid­teile bis zum Heideweg. Der 370 Meter lange Abschnitt des Tunnels vom Heideweg bis zur Verzwei­gung Brügg­moos wurde 1999 mit dem Gene­rellen Projekt Anschluss Brügg­moos geneh­migt und ist im Bau.

Der Westast ist vier­spurig konzi­piert. Die linke Fahr­spur ist dabei durch­ge­hend für den Tran­sit­ver­kehr vorge­sehen, die rechte Fahr­spur dient als Ein- und Ausfahr­spur für die Anschlüsse Bienne Centre und Seevorstadt.

Die Funk­tion des Zubrin­gers zum rechten Bieler­see­ufer über­nimmt der 1760 Meter lange Port­tunnel in Verbin­dung mit einer vier­spu­rigen Brücke über den Nidau-Büren-Kanal und bietet Anschluss Rich­tung Ipsach und Brügg­moos. (Astra MM, 12.9.2014)

Wird die Dialog­gruppe also die Annul­lie­rung des Gene­rellen Projekts in ihren Empfeh­lungen am 7. Dezember festschreiben? 

Die Entschei­dung liegt bei den Autobahngegnern.

Weil: die Auto­bahn­turbos sind ja nicht blöd.


LESE­STOFF: Tech­ni­scher Bericht zum Gene­rellen Projekt Weidteile_City



Bekannt­gabe Ergebnis Westast Dialog: 


Biel united

Achtung Falle!

Die Medien haben unisono getitelt:

Das ausfüh­rungs­reife A5-West­astpro­jekt ist endgültig vom Tisch.

Das Bieler Tagblatt berich­tete am 5.11.2020 über die Medi­en­ori­en­tie­rung anläss­lich der Bekannt­gabe der Haupt­punkte des «Kompro­misses» der Dialog­gruppe:

«Das Ausfüh­rungs­pro­jekt wird nicht weiter­ver­folgt, der Auto­bahn­an­schluss Bienne Centre ist vom Tisch, die Schlies­sung der letzten Auto­bahn­lücke im natio­nalen Stras­sen­netz beschlos­sene Sache (..)». (BT vom 05.11.2020)

Der Chef der Dialog­gruppe wird diese Empfeh­lung im Dezember 2020 offi­ziell verkünden. Also alles Friede, Freude, Eier­ku­chen im Bieler Verkehrsstreit?

Weit gefehlt.

Was anstelle des aufge­ge­benen Ausfüh­rungs­pro­jekts auf den Tisch kommen soll, darüber herrscht über­haupt keine Einigkeit.

Wer die mit grösstem Bedacht und schlauer Absicht auf Papier gebrachten Formu­lie­rungen im Abschluss­pa­pier des Dialog­pro­zesses genau liest, kommt zum Schluss: Die Auto­bahn­be­für­worter haben ihre Schäf­chen ins Trockene gebracht. Das schwarze Schaf Bienne-Centre hat man dem Wolf über­lassen, dafür hat man ein wunsch­ge­mässes Hinter­tür­chen Rich­tung Auto­bahn erhalten, das in Tat und Wahr­heit ein veri­ta­bles Anschluss­werk werden soll. 

Denn offenbar ist nur der Anschluss Bienne Centre explizit vom Tisch. Kein Wort über einen Verzicht auf den Anschluss an die Westast-Auto­bahn mitten in der Seevor­stadt. Dieser ist nämlich unver­än­dert das heim­liche Ziel der Beton-Automobilisten.

Leider hat es die Leitung des Dialog­pro­zesses trotz Millio­nen­budget nicht geschafft, die aktu­elle Verkehrs­si­tua­tion im Gross­raum Biel mit verläss­li­chem Zahlen­ma­te­rial darzu­stellen und darauf gestützt eine wissen­schaft­lich fundierte Bedarfs­ana­lyse zu liefern. Viel­mehr wird von den Befür­wor­tern weiterhin über unzu­mut­bare Verkehrs­pro­bleme schwa­dro­niert, die mit einer Auto­bahn­lö­sung besei­tigt werden sollen.

Im Klar­text: Die Auto­bahn-Befür­worter werden alles unter­nehmen, um eine Auto­bahn­lö­sung durch­zu­drü­cken, die in der Lini­en­füh­rung auf dem versenkten Ausfüh­rungs­pro­jekt basiert, halt einfach mit nur einem (Voll-)Anschluss beim Bieler Stadtzentrum.

Hier der Beweis:

Zwar träumt auch ein Teil der Gegner­schaft weiterhin von einer West­um­fah­rung light, aber so:

«Verzicht auf die geplanten Anschlüsse BIENNE-CENTRE und SEEVOR­STADT sowie Bau eines rund 5 Kilo­meter langen Tunnels von der Verzwei­gung Brügg­moos bis Vingelz/​Rusel.» (www​.west​astso​nicht​.ch).»

Also ohne Anschlüsse BIENNE-CENTRE und SEEVOR­STADTDass die Verhand­lungs­führer der Gegner­schaft es nicht geschafft haben, im Ergebnis des Dialog­pro­zesses den ausdrück­li­chen Verzicht auf einen weiteren Anschluss im Gebiet Seevor­stadt zu veran­kern, ist mehr als ein Schön­heits­fehler und ein Geschenk an die Autobahnbefürworter.

Das bedeutet im Endef­fekt nichts anderes als:

Der Kampf gegen die Westastau­to­bahn (in irgend­einer Form) und gegen Auto­bahn­an­schlüsse jeder Art auf Stadt­ge­biet muss und wird weiter gehen.


Der Entwurf zum Schlusspapier

( Version 22.10, frei­ge­geben gem. Statut Dialog­pro­zess, Art.6.2 )

A5-Westast-Ausfüh­rungs­pro­jekt vor dem Aus!

Stau­karte Biel

Ja schlafen denn hier alle Auto­fahrer morgens um halb acht noch?


3 Empfeh­lungen

Was die «IG Häb Sorg zur Stadt» 
in der Dialog­gruppe zum A5-Westast fordert:

1. Das aktu­elle Ausfüh­rungs­pro­jekt «A5-Westast Biel/​Bienne» muss defi­nitiv begraben werden, weil es die Entwick­lung der Region Biel auf Jahr­zehnte hinaus blockiert. Auf natio­naler Ebene ist der sog. Netz­be­schluss 1960 abzu­än­dern, unter Berück­sich­ti­gung der folgenden Zielsetzungen.

2. Biel/​Bienne bildet das Herz einer Region mit Zukunft. Stadt­ent­wick­lung, Wirt­schafts­standort und Mobi­li­täts­kon­zept rund um den Bielersee sind mit oberster Prio­rität unter Anwen­dung der 4V-Stra­tegie zu gestalten:

        • Verkehr vermeiden
        • Verkehr verla­gern
        • Verkehr verträg­lich ausgestalten
        • Verkehr vernetzen

(in dieser Reihenfolge)

3. Um in der Stadt Biel die Planungs­blo­ckade zwischen Bahn und See aufzu­heben, sind die mit Enteig­nungs­bann belegten Grund­stücke im Westast-Peri­meter von dieser Mass­nahme defi­nitiv zu befreien. Auf dieser Grund­lage kann die Stadt ein urbanes Quar­tier – unter Einbezug von Bestehendem – planen, das aus Sicht der Region eine attrak­tive Adresse hinsicht­lich Wohnen, Dienst­leis­tungen, Bildung, Wohnen, Frei­zeit­an­gebot etc. werden kann.


Jetzt wird die Stadt Biel in der Behör­den­de­le­ga­tion A5 einen klaren Stand­punkt vertreten:


Das ist der Hammer!

Stadt­prä­si­dent Erich Fehr im Bieler Tagblatt vom 12.08.2020:

«Für das Ausfüh­rungs­pro­jekt gibt es keinen Konsens in der Bevöl­ke­rung, poli­tisch ist es tot.»


video
 


Was genau ist sistiert 
an der geplanten West­um­fah­rung?

In der Jahres­pu­bli­ka­tion «Strassen und Verkehr 2020» des ASTRA steht schwarz auf weiss (Seite 24):

«Das 7,2 Kilo­meter lange Projekt der Umfah­rung «Biel- West» umfasst drei Teile: Zubringer am rechten Seeufer (Port-Tunnel), den West-Ast und die Umfah­rung Vingelz (Vingelz-Tunnel).

Das Teil­pro­jekt West-Ast (2,3 km) wurde 2019 vom UVEK auf Wunsch des Berner Regie­rungs­rats sistiert.»

Hoppla, da ist also unver­än­dert ein Port-Tunnel und ein Vingelz-Tunnel vorge­sehen, die beide jede Menge Auto­ver­kehr auf die 2,3 Kilo­meter zwischen Bieler Strand­boden und Brügg­moos spülen sollen. Im Ernst? Eine Mass­nahme, um ein angeb­li­ches Verkehrs­pro­blem an der Länd­te­strasse zu lösen? Oder um eines zu produzieren?


Depo­nie­standort für
A5-Westast-
Ausfüh­rungs­pro­jekt gefunden

Möglichst weit weg vom Seeland – Koor­di­naten geheim!


850 Unter­schriften 
für neue Gesamtplanung

Einrei­chung Peti­tion hinter dem Bundes­haus am 4. September 2020

Das Komitee «N5 Bielersee – so nicht!» fordert mit der Peti­tion unter anderem 

▶︎ Ein Tran­sit­verbot für den Schwer­ver­kehr zwischen der Seevor­stadt Biel und La Neuve­ville sowie 

▶︎ Durch­ge­hend Tempo 60 km/​h zwischen Biel und dem Ligerz­tunnel. Diese kurz­fristig umsetz­baren Mass­nahmen würden auch den Stadt­raum Biel ent- lasten, weil so die Route über die N5 entlang des linken Bieler­see­ufers und quer durch Biel für den Tran­sit­ver­kehr an Attrak­ti­vität verliert.


Tatsa­chen statt
Stammtischgeplauder

Das sind Fakten:

«Rund 20% des heutigen Verkehrs auf dem Basis­netz in Biel ist Durch­gangs­ver­kehr. Als Grös­sen­ord­nung auf der Bern­strasse täglich rund 4000 Fahr­zeuge, auf der Länd­te­strasse rund 2500 Fahr­zeuge und in Ipsach rund 3000 Fahr­zeuge. Überall kein starker Durch­gangs­ver­kehr. Mit einem Anteil von in der Grös­sen­ord­nung rund 80% domi­nieren Ziel‑, Quell- und Binnen­ver­kehr. Also «haus­ge­machter Verkehr».

Unab­hän­giger Verkehrs­ex­perte Fritz Kobi
(Mobi­lität und Verkehr – eine Stand­ort­be­stim­mung Arbeits­un­ter­lage für den Dialog­pro­zess
, 4.11.2019)


Die
Infor­ma­ti­ons­platt­form des Runden Tisches

www​.westast​-dialog​.ch


 UNSERE INFOS ZUM RUNDEN TISCH:

HIER


Bielersee-Nord­ufer

A5-Westast produ­ziert
Schwerverkehrs-Lawine 


Skep­ti­sche Stimmen aus der Baukom­mis­sion des Grossen Rats


zitiert aus Biel/​Bienne, 22.5.19

thumbnail of bb_23.05«Es darf nicht sein, dass ein Projekt, das die Innen­stadt von Biel bei opti­malstem Verlauf der Bauar­beiten während mindes­tens 15 Jahre in einen Bauplatz verwan­delt, das Stadt­bild schwer­wie­gend beschä­digt und die Innen­stadt mit vermehrtem moto­ri­siertem Indi­vi­du­al­ver­kehr belastet, gegen den offen­sicht­li­chen Wider­stand grosser Teile der Bevöl­ke­rung durch­ge­drückt wird.»

Luc Mentha (SP), Mitglied der Bau‑, Energie‑, Verkehrs- und Raumplanungskommission

fordert andere Prio­ri­täten: «Ich bin Mitglied der Baukom­mis­sion des Kantons Bern. Dort befassen wir uns aktuell mit der Proble­matik, dass der Kanton nicht genü­gend Mittel hat, um drin­gend nötige Sanie­rungen und Erwei­te­rungen an Gymna­sien zu finan­zieren, unter anderem, weil zu viel in Stras­sen­bau­pro­jekte inves­tiert wurde oder noch wird. Wenn das Geld wegen zu teuren Strassen nicht mehr für die Schulen reicht, findet offen­sicht­lich eine falsche Prio­ri­sie­rung statt.»

Kilian Baumann (GP), Mitglied der Bau‑, Energie‑, Verkehrs- und Raumplanungskommission


Im Bieler Stadtrat:
Dring­liche Motion 
zurückgezogen!

Angst vor dem Stimmvolk

Was macht die 
Bieler Bevöl­ke­rung jetzt?

Westast_​Demo


Jetzt kommt die Seeland-Tangente auf den Tisch!

Für die AutomobilistInnen

Für die Stadt Biel

Für das Seeland

Für die Landwirtschaft

click und lies


Klare Fronten:

Nur noch magere 21% 
für amtli­ches WESTAST-Projekt!

Was sagt der Bieler Stadtpräsident?
(via Bieler Tagblatt)

Was sagt Urs Scheuss, 
Präsi­dent der Grünen Partei Biel?

(via Bieler Tagblatt, 6.12.18)

«Wir fordern eine Verkehrs­po­litik ohne Westast. Dass es auch ein Jahr nach Ostas­ter­öff­nung noch nicht zum Verkehrs­chaos gekommen ist, ist Tatbe­weis genug, dass es auch ohne geht.»

Was sagt Dennis Briechle, 
Präsi­dent der Grün­li­be­ralen Partei Biel?

(via Bieler Tagblatt, 6.12.18)

Dennis Briechle sagt, seine Partei halte die Lini­en­füh­rung der A5 entlang des nörd­li­chen Seeufers für einen histo­ri­schen Fehl­ent­scheid. Mit dem Bau der Auto­bahn würde dieser Fehler für Genera­tionen zemen­tiert. «Aus diesem Grund sind wir kritisch einge­stellt gegen­über dem Ausfüh­rungs­pro­jekt.» Auch der Alter­na­tiv­vor­schlag «Westast so besser» würde diese Lini­en­füh­rung verfolgen.


Beför­dert die neue UVEK-Bundes­rätin den ASTRA-Chef Röth­lis­berger weg?


Regie­rungs­prä­si­dent Neuhaus kommentiert
(via Face­book)

Face­book-Gruppe Häb Sorg zur Stadt:


Der ergeb­nis­of­fene
Regie­rungsrat Neuhaus
ergreift Partei:

(via Facebook)



DIE NICHT MEHR
SCHWEI­GENDE MEHRHEIT

Marsch für Biel am 3.11.2018 .….….….….….….….….….….….….….….….….….……©2018 Stefan Hofmann
Fast 5’000 TeilnehmerInnen! 

Nächstes Mal ange­peilt: 6’000.


BIEL BEKENNT FARBE


WESTAST-PROJEKT BIS AUF WEITERES SISTIERT

click


Einfach logisch:

thumbnail of Loderer


Im Ernst, wer will das?

«Verkehrs­be­ru­hi­gung»
in der Stadt Biel
gemäss A5-Westast-Konzept. 


Im Ernst, wer will das?

Vor bald drei Jahren brachte das Komitee «Westast so nicht!» frischen Wind und neue Hoff­nung. Viele Westast-Gegne­rInnen der ersten Stunde hatten schon fast aufge­geben. Da tauchten plötz­lich Flyer auf, mit roten und gelben Linien, die das Zerstö­rungs­po­ten­tial des West­asts visua­li­sierten – und mit dem Stempel «Westast so nicht!»

«Wir waren so glück­lich, dass der Wider­stand nun plötz­lich wieder Auftrieb hatte», erin­nert sich eine Akti­vistin aus dem Mühle­feld­quar­tier. Dort hatte sich der Wider­stand schon längst formiert – die Westast-Gegne­rInnen wurden aber von Seiten der Behörden stets als «Egois­tInnen» und «Verhin­de­re­rInnen» abge­kan­zelt. Es gehe ums Grosse und Ganze – da sei es unum­gäng­lich, dass Einzelne auf ihr geliebtes Daheim verzichten müssten….

(weiter­lesen..)


Deshalb:
  • Keine Auto­bahn­an­schlüsse mitten in der Stadt
  • Tran­sit­last­wa­gen­ver­kehr weit­räumig um Biel herum lenken

Jura-Verkehrs­kor­rek­tion.
Jetzt!

Mass­nahme Nr. 1 

Ab 1.1.2021: Fahr­verbot für Transit-Schwer­ver­kehr über 7.5 Tonnen auf der A5 zwischen Thielle und Stadt­grenze Biel. 

Mass­nahme Nr. 2

Fertig­stel­lung Auto­bahn­ver­bin­dung A5-A1 zwischen Thielle und Kerzers bis 2028.

Mass­nahme Nr. 3

Rück­klas­sie­rung und Rückbau A5 zwischen Thielle und Biel.
Auf dem moder­ni­sierten Trassee: Einrich­tung der gesamt­schwei­ze­risch ersten Test­strecke für selbst­fah­rende Elek­tro­fahr­zeuge bis 2024.


Oder so:
Oder so: 

Power to the people 

23.9.2017: Über3000 Leute fordern Westast STOPP

Bilder: © S..Tuor 2017


DAS KANN JA HEITER WERDEN

Die ewig alte Mär: Neue Auto­bahn als angeb­liche Verkehrsentlastung

Mai 2017:

«Mit der Eröff­nung des A5-Ostasts im Herbst 2017 werden im nord­öst­li­chen Teil der Stadt Biel spür­bare Entlas­tungen auf dem bestehenden Stras­sen­netz ermög­licht. Dagegen werden für den südwest­li­chen Teil der Kern­ag­glo­me­ra­tion zum Teil massive Belas­tungs­zu­nahmen prognos­ti­ziert. Die Folge sind Über­schrei­tungen der Belast­bar­keits­grenzen auf etli­chen Stras­sen­ab­schnitten sowie Verkehrs­über­las­tungen an zentralen Stras­sen­knoten wie insbe­son­dere dem Guido-Müller-Platz. Zusätz­liche Behin­de­rungen werden durch Baustellen für den Westast eintreten.»

Quelle: http://​www​.seeland​-biel​-bienne​.ch/

Mai 2043:

«Mit der Eröff­nung des A5-West­asts im Herbst 2045 werden in Teilen der Stadt Biel spür­bare Entlas­tungen auf dem bestehenden Stras­sen­netz ermög­licht. Dagegen werden für den Bereich Bahnhof/​Strandboden zum Teil massive Belas­tungs­zu­nahmen prognos­ti­ziert. Die Folge sind Über­schrei­tungen der Belast­bar­keits­grenzen auf etli­chen Stras­sen­ab­schnitten sowie Verkehrs­über­las­tungen an zentralen Stras­sen­knoten wie insbe­son­dere dem Hans-Stöckli-Platz.»



Hat Nidau ein Verkehrsproblem?

Nidau


WESTAST ADIEU